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Der Wald als Medizinschrank

Noch bis 31. Mai 2011 kann man im Schloss Lackenbach im Bezirk Oberpullendorf die Sonderausstellung "Xunds vom Baum" besichtigen. Mag. pharm. Sabine Müntz, Leiterin der Salvator Apotheke Eisenstadt, wurde eingeladen, die Ausstellung am Freitag, 4. März, mit einem Impulsreferat zu eröffnen.

Mag. pharm. Sabine Müntz bei der Eröffnung der Ausstellung Xunds vom Baum

Mag. pharm. Sabine Müntz sprach im Rahmen der Ausstellungseröffnung
über die medizinische Wirkung der Bäume.

Heilsame Wirkung vieler Bäume ist altbekannt

Seit Urzeiten sind Mensch und Baum in Mythen und Legenden miteinander verbunden. Bäume versorgen uns mit Nahrung, bringen Heilung und tun der Seele gut. Die Geschichte der Bäume in der Heilkunde ist so alt wie die Geschichte des Menschen. Alle Völker des alten Europas hatten heilige Bäume, die sie auch medizinisch zu nutzen wussten.

In der Antike wurden bereits Bestandteile von Bäumen erfolgreich als Medizin eingesetzt. Kelten und Germanen, der Natur besonders nah, ergänzten die Apotheke des Waldes durch Mythen, Sagen und Magie, erkannten dabei aber auch die Charaktere und Signaturen der Bäume, aus der sie deren heilsame Wirkung ableiteten.

Baumarzneien werden heute vielfältig eingesetzt

Heute wird in allen naturheilkundlichen Therapien in vielfältigster Weise die Heilkraft der Bäume eingesetzt. In der Phytotherapie, Homöopathie, Bachblütentherapie, Aromatherapie und relativ unbekannt in der Gemmotherapie gibt es Baumarzneien.

Wissenschaft bestätigt die Wirkung

Die Naturwissenschaft findet ständig neue chemische Verbindungen, Substanzen, die die Heilwirkung der über die Jahrhunderte verwendeten Baumarzneien nachweisen. Die Menschen haben sich Tee aus Pappelknospen gegen Rheuma gekocht - die Wissenschaft findet die Salicylsäurederivate, das Hollermus, den die Kelten schon in der kalten Jahreszeit gegessen haben, um Erkältungen vorzubeugen, enthält Polyphenole, die als immunstärkend und antioxidativ gelten.

Eröffnung der Ausstellung Xunds vom Baum

Weitere Informationen über die Ausstellung erhalten Sie auf der Website von Schloss Lackenbach.


ÖFFNUNGSZEITEN: MO-FR: 8-18 Uhr und SA: 8-12 Uhr | 30 Min. GRATIS PARKEN | Hauptstraße 4, 7000 Eisenstadt | Tel. 02682/62654